KOMMUNIKATION / PR

Revival der klassischen Presseaussendung

Studie belegt: Pressemitteilung vor PK vor Social Media zur Recherche genutzt

Laut einer Studie von ECCO im Dezember 2013 ist die Begeisterung der Journalisten für Social Media zur Informationsbeschaffung abgeflaut. Die Presseaussendung ist nach wie vor wichtigste Informationsquelle.

324 Journalisten in Deutschland und Österreich beteiligten sich an der Online-Befragung. Davon nennen 55,6% die Pressemitteilung als eine der häufig genutzten Quellen. Social Media wird nur noch von 10,8% häufig genutzt. 2012 waren es noch rund 60% der Journalisten.

46,9% sind der Meinung, dass die Bedeutung klassischer Presseveranstaltungen zurückgegangen ist. Nur bei äußerst wichtigen Themen sind Pressekonferenz oder Pressegespräch attraktiv genug, um Journalisten anzuziehen. Hoch im Kurs stehen nach wie vor Einzel- und Hintergrundgespräch sowie der persönliche Kontakt. An erste Stelle steht jedoch die Pressemitteilung, am besten direkt von der Quelle.

Der günstigste Zeitpunkt für die Informationsbeschaffung ist Mitte der Woche: Presseveranstaltungen am Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag zwischen 10:00 und 12:00 Uhr sind am erfolgversprechendsten, so die Studie.

Wenn Social Media, dann Facebook. Immerhin 48,5% der Befragten gaben an, Facebook häufig oder „von Zeit zu Zeit“ zur Recherche zu nutzen. Bei Twitter sind dies nur 36%.

Studie

WISSENSCHAFT / FORSCHUNG

Forschung zum Anfassen – am 4.4.2014 in ganz Österreich!

Forschung zum Anfassen – am 4.4.2014 in ganz Österreich!– bei der Langen Nacht der Forschung – Termin vormerken! http://wp.me/p3Hvkp-79

WIEN. Österreichs Forschung zeigt sich von ihrer besten Seite – bei der Langen Nacht der Forschung am Freitag, 4.4.2014. Aktuellste Projekte, Erkenntnisse und neue Technologien werden direkt von den Forscherinnen und Forschern verständlich und anschaulich präsentiert – bei freiem Eintritt!

Bereits zum 6. Mal erlaubt die Lange Nacht der Forschung spannende Einblicke in die vielfältige Welt der Forschung und Technologieentwicklung. Neben Universitäten und Fachhochschulen öffnen auch Forschungseinrichtungen und Unternehmen ihre Tore. „In der Langen Nacht wird Forschung zum Erlebnis. Durch unsere Unterstützung wollen wir die steigende Bedeutung von Innovationen und Erfindergeist für den Standort Österreich aufzeigen. Unser Ziel ist es, vor allem junge Menschen stärker für das Thema Forschung und Entwicklung zu begeistern“, betont Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

Noch drei Monate bis zur Langen Nacht der Forschung

Die bundesweiten Maßnahmen der LNF2014 werden vom Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsministerium sowie vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie finanziert und vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur unterstützt. „Innovation ist der Motor für Österreichs Zukunft! Wir unterstützen unsere WissenschaftlerInnen und Forschungsabteilungen dabei, Spitzentechnologie zu entwickeln und umzusetzen. Mit der Langen Nacht der Forschung bekommen vor allem junge Menschen die Möglichkeit, spannende Entwicklungen und Technologien hautnah und spielerisch zu erleben und so die Jobs der Zukunft kennen zu lernen“, so Innovationsministerin Doris Bures.

Auf Initiative des BMUKK werden auch zahlreiche bildungswissenschaftliche Einrichtungen wie Pädagogische Hochschulen oder HTL ihre Forschungsergebnisse zugänglich machen. „Die Motivation zum Lernen und Erforschen ist immer verbunden mit Neugierde, Staunen und Begreifen. Die Lange Nacht der Forschung will insbesondere jungen Menschen die Freude am Entdecken und Erfahren von Wissen vermitteln“, erklärt Gabriele Heinisch-Hosek, Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur.

Eintritt frei in rund 200 Forschungseinrichtungen in ganz Österreich

Die Fachhochschule Burgenland lässt BesucherInnen eintauchen in die Welt der Sensorik und der Marktforschung. Das Techlab in Eisenstadt wird zum Schauraum für Projekte zum Thema Ökologie und Erneuerbare Energietechnik. Die Region Pinkafeld präsentiert erfolgreiche Kooperationen von Ausbildungsinstituten und Firmen im Bereich Elektronik.

In Kärnten kann man auf 130.000m² Forschung gebündelt erleben: am Campus der Alpen-Adria-Universität und des Lakeside Science & Technology Parks reicht das Programm an rund 70 Stationen vom mittelalterlichem Burgbau über Autorennen mit Solarzellenstrom bis zu Videospielen und Mikrodrohnen.

In Oberösterreich präsentieren über 100 Aussteller in 10 Regionen – Linz, Wels, Steyr, Hagenberg, Braunau, Ried, Grieskirchen, Gmunden, Vöcklabruck und im Ennstal – ihre Forschungsschwerpunkte. Darunter sind auch 2 Preisträger: Naporo Klima Dämmstoff GmbH in Braunau erhielt 2013 für eine innovative „Hanffaser-Dämmplatte“ den Klimaschutzpreis in der Kategorie „Klimaschutz durch Innovation“. Die FACC AG in Ried wurde mit dem Innovationspreis des Landes Oberösterreich 2013 für die Entwicklung eines integralen Flügelkastens für Flugzeuge mittels neuem Infusions-Herstellverfahren „MARI“ ausgezeichnet.

Niederösterreich präsentiert seine Forschungskraft 2014 an sieben Standorten. Neben den Technopolen Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg, öffnen Firmen und Institutionen in St. Pölten, das IST Austria Klosterneuburg / Maria Gugging und die Pädagogische Hochschule Baden ihre Tore. Zusätzlich werden das Wolf Science Center Ernstbrunn oder der Wassercluster Lunz an diesen Standorten eingebunden.

In Salzburg laden BCCS – Business Creation Center Salzburg GmbH, Fachhochschule Salzburg GmbH, Land Salzburg – Luftgütemessstelle & Amtlicher Lawinenwarndienst, Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Pädagogische Hochschule, Privatuniversität Schloss Seeburg, Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH – wo auch die HTL Salzburg ausstellen wird, Universität Mozarteum, Universität Salzburg und die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) zum Besuch ein.

In der Steiermark präsentieren Graz, Leoben und Weiz Forschung mit Fokus auf ihre Anwendung in Industrie und Wirtschaft. In Graz ist die Verkettung der Prozesse von der Forschung über das Prototyping bis zur Serienfertigung in der Elektromobilität eines der Highlights. In Leoben beleuchtet die Montanuniversität mit bedeutenden Industrieunternehmen die Themenwelten Rohstoffe und Werkstoffe.

In Vorarlberg öffnet der Life Cycle Tower in Dornbirn, ein weltweit einzigartiges Holzhochhaus mit innovativem Bau- und Energiekonzept, seine Türen. Weitere Standorte sind die illwerke vkw, die Natur Erlebnisschau inatura, die FH Vorarlberg, das industrielle Kompetenzzentrum V-Research, das molekularbiologische Labor VIVIT und das Forschungsinstitut für Textilchemie und Textilphysik.

Auch in Tirol laufen die Vorbereitungen in Universitäten, Fachhochschulen und forschenden Unternehmen auf Hochtouren. Gezeigt werden die aktuellsten Forschungsergebnisse in bewährter Weise an den Standorten Innsbruck, Hall, Kufstein und Lienz.

In Wien wird ein vielfältiges Programm von Grundlagenforschung über angewandte Forschung bis hin zu innovativen Materialprüfungen angeboten. Die Standorte konzentrieren sich dabei nicht nur auf den innerstädtischen Bereich, sondern es werden auch sehr spannende Stationen in den Außenbezirken vorbereitet. Die BesucherInnen erwartet Forschung von A wie Aspern bis Z wie Zentrum!

Daher: Termin vormerken: 4.4.2014 Lange Nacht der Forschung!

(C) UAR / cityfoto

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Mag. Volker Hollenstein Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsministerium, Pressesprecher, Tel.: +43/(0)1/71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58 volker.hollenstein@bmwfj.gv.at

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