WISSENSCHAFT / FORSCHUNG

Ganz Österreich erlebt Forschung live!

Am 4.4.2014 findet die nächste Lange Nacht der Forschung statt!

WIEN. Nach 2012 laden die heimischen Forscherinnen und Forscher am 4.4.14 wieder zum Besuch in ihre Institutionen ein – erstmals in ganz Österreich. An über 1.700 Stationen präsentieren sie ihre Forschungsleistungen und ermuntern zum neugierigen Fragen und zum Mitmachen.

Die Lange Nacht der Forschung ist Österreichs größter Forschungsevent. Die biennale Veranstaltung ist zum Fixpunkt für den offenen Dialog der Wissenschaft mit der Gesellschaft geworden und macht es sich zur Aufgabe, dem interessierten Publikum bei freiem Eintritt die Tore von Universitäten, Pädagogischen Hochschulen, Fachhochschulen, außeruniversitären Einrichtungen und Unternehmen in ganz Österreich zu öffnen.

Forschung geht uns alle an

Die Leistungsschau der heimischen Forschung will ein positives Bild und zugleich eine lohnende Zukunftsperspektive vermitteln. Denn Wissenschaft und Forschung sind auch ein attraktiver Arbeitsplatz für Nachwuchskräfte – und für Österreichs Wirtschaft essentiell, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. „In der Langen Nacht wird Forschung zum Erlebnis. Durch unsere Unterstützung wollen wir die steigende Bedeutung von Innovationen und Erfindergeist für den Standort Österreich aufzeigen. Unser Ziel ist es, vor allem junge Menschen stärker für das Thema Forschung und Entwicklung zu begeistern“, betont Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

Die bundesweiten Maßnahmen der LNF2014 werden vom Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsministerium sowie vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie finanziert und vom Bundesministerium für Bildung und Frauen unterstützt. „Wir unterstützen unsere innovativen Unternehmen und Forschungsabteilungen dabei, Spitzentechnologie zu entwickeln und umzusetzen. Mit der Langen Nacht der Forschung bieten wir gerade jungen Menschen die Möglichkeit, spannende Entwicklungen und Technologien hautnah und spielerisch zu erleben und so die Jobs der Zukunft kennen zu lernen“, so Innovationsministerin Doris Bures.

Das heurige Programm umfasst erstmals alle 9 Bundesländer mit insgesamt 37 Regionen und über 1.700 Stationen an 233 Ausstellorten. Möglich wird ein so umfangreiches Programm durch das Engagement der Forscherinnen und Forscher, die seit Monaten auf diesen Tag hinarbeiten. Sie bereiten komplexe Forschungsergebnisse für alle verständlich und im wahrsten Sinne begreifbar auf: interaktiv, zum Selber-Experimentieren, als Vorführung, Führung oder Vortrag. So entsteht ein bunter Mix, bei dem jüngere und ältere BesucherInnen gleichermaßen angesprochen werden. Die Vielfalt der wissenschaftlichen Tätigkeiten wird in elf Themenbereiche gegliedert und spannt einen Bogen von Geistes- bis Wirtschaftswissenschaften.

„Ich möchte alle SchülerInnen, ihre Familien und Freunde dazu einladen, an diesem Tag die Forschungslandschaft in Österreich für sich zu entdecken! Sie können bei der Langen Nacht der Forschung unzählige Einrichtungen besuchen und den WissenschafterInnen bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Machen Sie sich einen Überblick über das vielfältige Angebot – es lohnt sich, dabei zu sein!“ Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek

Gut informiert durch die Lange Nacht der Forschung

Das umfassende Angebot ist im Internet abrufbar und kann geografisch nach Bundesland, Region und Ausstellort abgefragt werden, aber auch nach Interessensgebiet. Daneben gibt es einen Filter, der jene Angebote zeigt, die besonders kindgerecht oder barrierefrei zu erreichen sind, ebenso wie alle Mitmachstationen und Programmpunkte, die erstmals der staunenden Öffentlichkeit präsentiert werden. Daneben gibt es Tipps zur Anreise, Lagepläne und vieles mehr. Ab Mitte März wird eine mobile App zur Verfügung stehen, die auch gleich den Weg zum nächsten spannenden Ausstellort beschreibt. Eintritt frei! Alle Informationen auf: http://www.langenachtderforschung.at

Details zur Langen Nacht der Forschung

Die bundesweiten Maßnahmen der LNF2014 werden vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) finanziert und vom Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) unterstützt. Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) führt die rechtliche und finanzielle Abwicklung durch. Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE) bringt sich in Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle der Langen Nacht der Forschung aktiv in die Koordination der Inhalte und der Kommunikation zwischen den Ressorts und den Bundesländern ein. Für die operative Abwicklung in den Regionen sind VertreterInnen der Bundesländer zuständig.

Originalaussendung

SOCIAL MEDIA

Angst vor Verlust von Vertraulichkeit verhindert SoMe-Einsatz in IK

Ob Facebook, Instagram, Tumblr, Twitter oder Youtube – „Social Media“ sind aktuell in fast allen Unternehmensbereichen ein Thema. Zumeist konzentriert sich das Augenmerk dabei auf den Einsatz entsprechender Dienste in der externen Kommunikation. Obwohl sich zwei Drittel der deutschen Unternehmen einen besseren Wissenszugang durch den Einsatz von Social Media versprechen, spielen diese in der internen Firmenkommunikation kaum eine Rolle. So das Ergebnis einer Befragungsstudie der MHMK, Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Kooperation mit der MCCM Consulting GmbH.

Angst vor Betreuungsaufwand und Vertraulichkeitsverlust
Die Studie zeigt, dass soziale Medien in der internen Kommunikation bisher nur eine kleine oder sehr kleine Rolle (69 bis 84%) spielen. Die Gründe dafür liegen vornehmlich im Betreuungsaufwand (52%) sowie dem Risiko eines möglichen Konzentrations- und Vertraulichkeitsverlusts (insgesamt 51%).

Erwartung eines verbesserten Kommunikationsflusses
Dieses eher negative Ergebnis überrascht insofern, als 64% der Befragten einen besseren Wissenszugang als Vorteil interner sozialer Medien erhofft hatten. Den wichtigsten Nutzen versprechen sich die Befragten von einem verbesserten Kommunikationsfluss (71%) am Arbeitsplatz sowie einer höheren Transparenz und Dialogbereitschaft (65%) im Führungskontext. Nach Meinung der Befragten betrifft das vor allem den klassischen Büroarbeitsplatz (48%), an dem es dank interner sozialer Medien einen verbesserten Kommunikationsfluss (71%), aber auch einen gewissen Vertraulichkeitsverlust (26%) geben werde.

Kulturwandel nötig für interne Nutzung von Social Media
„Die Ergebnisse machen die Skepsis vieler Firmen gegenüber internen sozialen Medien deutlich“, erklärt Professor Holger Sievert: „Berechtigt ist diese vor allem an einem Punkt: Drei Viertel der Befragten sagen, dass ein offenerer Umgangsstil wichtigste Voraussetzung für den Erfolg interner sozialer Medien ist. Hier haben viele Unternehmen ganz klassisch ‚offline‘ offenbar noch Nachholbedarf – denn echte interne soziale Medien bedeuten auch einen Kulturwandel.“

Umgekehrt bedeutet das Ergebnis aber auch, dass in immerhin etwa jedem zehnten deutschen Unternehmen soziale Medien schon heute eine große oder sogar sehr große Bedeutung für die interne Kommunikation haben.

Quelle: PR Journal.de

Zur Studie