SOCIAL MEDIA

Defensive bei Kommunikation 2.0 statt Mut und Innovation

Eine Studie der Universität St. Gallen hat eine eher defensive und abwartende Haltung der Kommunikationsentscheider in der D-A-CH-Region ergeben. Mut und Innovation seien eher die Ausnahme. Im Auftrag von Virtual Identity wurden 34 Kommunikations-Verantwortliche aus Großunternehmen sowie 31 ausgesuchte Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt.

Zwar investieren Unternehmen Geld und Zeit in verschiedene digitale Kanäle, wie Corporate Website oder Social Media. Allerdings gibt es dafür keine übergreifende Strategie. Stattdessen seien fragmentierte Strategien für die einzelnen Kanäle weit verbreitet, und die Kommunikationsexperten greifen verstärkt auf kurzfristig umsetzbare Taktiken zurück.

So sind sich Unternehmen und Online-Nutzer bislang auch kaum näher gekommen. Das Potenzial aus direkter Interaktion bzw. Echtzeitkommunikation im integrierten Multi-Channel-Mix bleibe größtenteils ungenutzt. Weiterhin bildet die Corporate Website für 86% der Unternehmen die wichtigste Plattform in der Kommunikation mit Kunden, Mitarbeitern und Multiplikatoren.

Auch bei der Verwendung von Inhalten gehen die Unternehmen eher über eingetretene Pfade: 84% der Befragten recyceln Inhalte aus den vorhandenen klassischen Medien und bereiten sie digital auf. Die Erstellung von Unique Content sei aktuell eher selten, nehme aber an Bedeutung zu.

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Quelle: PR-Journal

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