KOMMUNIKATION / PR

Int. Studie zeigt: PR gewinnt an Bedeutung im Marketing-Mix

Studie: PR gewinnt an Bedeutung im Marketing-Mix! Der Grund: Unternehmens- und Marketingimage verschmelzen zunehmend.

PR wurde in den letzten Jahren immer mal wieder totgesagt. Anfang des Jahres ergab dann eine Studie von ECCO, dass nach dem Hype der Journalisten für Social Media die Pressemitteilung nach wie vor die wichtigste Informationsquelle sei. Erst kürzlich wurde dies bestätigt durch eine Untersuchung von Faktenkontor und news aktuell: die klassische Pressearbeit bleibt das beliebteste Kommunikationsinstrument. Gefolgt von der eigenen Homepage als Nachrichtenkanal. Trends wie Content Marketing landen abgeschlagen auf den hinteren Plätzen.

Und nun kommt auch noch diese erfreuliche Nachricht: eine internationale Studie von SpencerStuart und Weber Shandwick „The Rising CCO VChief Communications Officers’ Perspectives on a Changing Media Environment“ belegt, dass PR an Bedeutung im Marketing-Mix gewonnen hat.

Integrierte Kommunikation auf dem Vormarsch

So stieg die Zahl der globalen CCOs (Chief Communications Officer), die auch Marketing-Aufgaben mit verantworten, von 26% (2012) auf 35%. Der Grund dafür: Unternehmens- und Marketingimage können immer seltener voneinander getrennt werden. Angesichts einer stark fragmentierte Medienlandschaft ist ein einheitliches Auftreten auf allen Kanälen für ein stimmiges Bild nach außen umso wichtiger. So verschmelzen Marketing und Kommunikation immer mehr ineinander.

Positive Effekte der traditionellen und Sozialen Medien nutzen

Damit verbunden sehen 62% der Befragten eine größere Bedeutung von PR im Marketing-Mix. Dabei setzen 64% im Bereich externe Kommunikation noch immer auf die traditionellen Medien, 36% auf Social Media. 63% sehen traditionelle und soziale Medien in vielen Fällen als gleich wirksam – Kundenbindung (58%), Neukundengewinnung (54%) und Aufmerksamkeitssteigerung für ein neues Produkt oder eine Dienstleistung (50%) – und verknüpfen diese auch etwa im Krisenmanagement. Traditionelle Kommunikationsmittel seien effektiver, wenn es um die Bekanntgabe der finanziellen Leistungsfähigkeit (76%) und um die Sichtbarkeit der Führungskräfte nach außen (54%) geht, während Social Media bei der Förderung und Akquise von Talenten (56%) eingesetzt wird.

Zur Studie

Quelle: PR-Journal

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